In Erinnerung an Andreas Bollerhey (29.11.1966 – 06.05.2024)

Mit tie­fer Trauer und gro­ßem Respekt möchte ich an Andreas Boll­er­hey, mei­nen lang­jäh­ri­gen Freund und Geschäfts­part­ner, erin­nern. Andreas war nicht nur ein bril­lan­ter Krea­ti­ver, son­dern auch ein Mensch mit einem Her­zen aus Gold. Über 20 Jahre lang haben wir zusam­men die Wer­be­agen­tur Lock­ruf geführt, und wäh­rend die­ser Zeit war Andreas immer jemand, auf den man sich in jeder Situa­tion ver­las­sen konnte.

Ein Mensch, der immer da war

Andreas war der Freund, der einem immer den Rücken frei­hielt. Mit ihm konnte man durch dick und dünn gehen, sich auch mal strei­ten, aber immer wie­der zusam­men­fin­den. Das Ver­trauen, das wir zuein­an­der hat­ten, war etwas Beson­de­res. Er war ein Mensch, der mich nie­mals im Leben betro­gen hätte – ich wusste immer genau, dass er auf­rich­tig und ehr­lich war.

Ein Krea­ti­ver durch und durch

Andreas hatte ein außer­ge­wöhn­li­ches Gespür für krea­tive Ideen. Man konnte ihm eine vage Idee hin­wer­fen, und er machte sofort etwas Groß­ar­ti­ges dar­aus. In kür­zes­ter Zeit spru­delte er vor Ideen, die uns manch­mal sogar über­for­der­ten, weil es ein­fach so viele waren. Doch am Ende kam immer etwas her­aus, das unsere Agen­tur prägte und zum Erfolg führte. Sein Talent, den Humor und seine uner­schüt­ter­li­che Lei­den­schaft haben unsere Kun­den begeis­tert und unsere Firma erfolg­reich gemacht.

In über 20 Jah­ren fal­len zuviele Arbei­ten an, als dass ich diese hier alle nen­nen könnte – des­halb hier eine kleine Aus­wahl von dem, was er am liebs­ten ent­wi­ckelt hatte – Logos.

Die Tren­nung und der Abschied

Im August 2023 trenn­ten wir uns beruf­lich, weil wir unter­schied­li­che Ansich­ten über die Zukunft der Agen­tur hat­ten. Doch wir hat­ten vor, wei­ter­hin zusam­men­zu­ar­bei­ten. Lei­der wurde uns diese Mög­lich­keit durch Andreas’ frü­hen Tod genom­men. Sein Ver­lust ist nicht nur für mich per­sön­lich ein gro­ßer Schmerz, son­dern auch für die gesamte Agen­tur und all die Men­schen, die er berührt hat.

Der schwere Ent­schluss, weiterzumachen

Es fiel mir unglaub­lich schwer, Lock­ruf unter die­sem Namen nach Andreas’ Tod wei­ter­zu­füh­ren. Lock­ruf ohne ihn wei­ter zu betrei­ben, fühlte sich zunächst fast unmög­lich an. Doch aus tie­fem Respekt vor Andreas und all dem, was wir gemein­sam auf­ge­baut haben, ent­schied ich mich aber dann doch, die Agen­tur unter die­sem Namen fort­zu­füh­ren. Es steckt ein­fach viel zu viel Herz­blut, Krea­ti­vi­tät und Ideen von uns bei­den in die­ser Firma, als dass ich sie hätte ver­fal­len las­sen kön­nen. Durch die Wei­ter­füh­rung von Lock­ruf lebt Andreas auch ein Stück weit wei­ter mit – seine Krea­ti­vi­tät und seine Seele wer­den immer Teil die­ser Agen­tur bleiben.

Sein Ver­mächt­nis

Andreas hat mich vie­les gelehrt: die Ruhe zu bewah­ren, nicht alles zu ernst zu neh­men, und sich auf ihn ver­las­sen zu kön­nen. Er war ein Mensch, der an das Gute im Men­schen glaubte, und genau das ist es, was wir in Erin­ne­rung behal­ten soll­ten. Seine Liebe zu den Men­schen, seine Krea­ti­vi­tät und sein uner­müd­li­cher Ein­satz wer­den uns immer begleiten.

Andreas, du wirst ver­misst, aber nie­mals vergessen.