24. Dezember 2025

Weihnachten ist diese merkwürdige Zeit, in der plötzlich alle kurz langsamer werden sollen. Zumindest theoretisch.

Das Jahr war nicht spek­ta­ku­lär. Es war auch nicht dra­ma­tisch. Es war ein­fach da. Mit sehr viel Arbeit (zum Glück), vie­len Gesprä­chen, vie­len klei­nen Ent­schei­dun­gen, die man im All­tag kaum bemerkt. Erst jetzt, wo es ruhi­ger wird, merkt man, wie viel davon sich ange­sam­melt hat.

Für mich und für Lock­ruf war die­ses Jahr vor allem eines: Zusam­men­ar­beit mit Men­schen, die sich auf­ein­an­der ver­las­sen haben. Pro­jekte, die Zeit brauch­ten. Gesprä­che, bei denen man nicht alles sofort wusste und trotz­dem wei­ter­ge­macht hat. 

Man­ches lief leicht, ande­res holp­rig. Bei­des gehört dazu.

Weih­nach­ten ist für mich kein Abschluss und kein Neu­an­fang. Es ist eher ein kur­zer Moment ohne Anspruch. Kein Müs­sen, kein Ziel, kein Plan. Ein­fach kurz ste­hen blei­ben, bevor es weitergeht.

Ich wün­sche ruhige Tage. Ohne über­la­de­nes Pro­gramm. Ohne über­zo­gene Erwar­tun­gen. Ein­fach mal ein paar Tage, die Platz las­sen für gute Gesprä­che und Gedan­ken. Oder auch ein­fach dafür, ein­fach mal nichts zu wollen.

Frohe Weih­nach­ten
Tho­mas

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