Advanced Custom Fields (ACF)
Advanced Custom Fields (ACF) ist das meistgenutzte Plugin für Custom Fields in WordPress. Es erweitert den Editor um beliebige eigene Eingabefelder – Textfelder, Datumspicker, Bildgalerien, Wiederholungsgruppen, Beziehungsfelder und mehr. ACF ist der Standard, wenn WordPress-Websites strukturierte Daten jenseits von Titel und Inhalt brauchen.
Was ACF macht
ACF ermöglicht es, jedem Beitrag, jeder Seite, jedem Custom Post Type oder Benutzer zusätzliche Datenfelder zuzuweisen. Diese Felder erscheinen im Bearbeitungsscreen als Metaboxen und werden in der WordPress-Datenbank als Post Meta gespeichert. Im Frontend werden sie per Template-Tag oder Block ausgegeben.
ACF Free vs. ACF Pro
- ACF Free – kostenlos, verfügbar im WordPress-Plugin-Verzeichnis. Unterstützt grundlegende Feldtypen: Text, Textarea, Number, Email, URL, Password, Image, File, Select, Checkbox, Radio, True/False, Link, Post Object, Taxonomy, User, Google Map, Date Picker, Color Picker, WYSIWYG.
- ACF Pro – ca. 50–100 USD/Jahr. Zusätzliche Feldtypen: Repeater (Wiederholungsfelder), Flexible Content (variable Inhaltsabschnitte), Gallery, Clone. Außerdem: ACF Blocks (eigene Gutenberg-Blöcke per PHP/Twig), lokale JSON-Konfiguration, Optionsseiten, Netzwerk-Unterstützung.
ACF Blocks
Mit ACF Pro lassen sich eigene Gutenberg-Blöcke registrieren – ohne React. Die Blöcke werden in PHP (oder Twig mit Timber) entwickelt, die Felder über ACF definiert. Das macht ACF Blocks zu einem schnellen Weg für maßgeschneiderte Gutenberg-Komponenten, die von Redakteuren visuell befüllt werden können.
ACF und Local JSON
ACF Pro unterstützt Local JSON: Feldgruppen-Konfigurationen werden als JSON-Dateien im Theme gespeichert statt nur in der Datenbank. Das ermöglicht Versionierung über Git, schnellere Datenbankabfragen und einfaches Deployment zwischen Entwicklungs- und Produktivsystem. Best Practice für jedes professionelle WordPress-Projekt mit ACF.

