Analytics
Analytics ist die systematische Erfassung und Auswertung von Besucherverhalten auf einer Website. Für WordPress-Websites liefert Analytics Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wie viele Besucher kommen? Woher kommen sie? Welche Seiten performen gut? Wo springen Besucher ab? Ohne Analytics optimiert man im Blindflug.
Google Analytics und GA4
Google Analytics 4 (GA4) ist seit Juli 2023 der Standard. Im Gegensatz zum Vorgänger Universal Analytics arbeitet GA4 mit einem ereignisbasierten Datenmodell – jede Interaktion (Klick, Scroll, Formular, Video) ist ein Event. GA4 ist kostenlos und der Marktstandard. Integration in WordPress: entweder über Google Site Kit (offizielles Plugin) oder per gtag.js im Theme-Header.
Datenschutzkonforme Alternativen
- Matomo – Open Source, selbst gehostet oder Cloud. DSGVO-konform ohne Consent-Banner möglich, wenn korrekt konfiguriert. Volle Datenkontrolle.
- Plausible – leichtgewichtig, cookielos, keine IP-Speicherung. Einfaches Dashboard, kein Consent nötig. Ca. 9–19 €/Monat.
- Fathom – ähnlich wie Plausible, privacy-first, kostenpflichtig.
- Umami – selbst gehostet, kostenlos, minimalistische Alternative zu Matomo.
DSGVO und Consent
Google Analytics setzt Cookies und überträgt Daten in die USA – damit ist ein Consent-Banner Pflicht. Wer auf Banner verzichten will, sollte auf eine datenschutzkonforme Alternative wie Matomo (selbst gehostet, anonymisierte IPs) oder Plausible wechseln. Beide liefern die wichtigsten Metriken ohne rechtliche Grauzone.
Was man messen sollte
Für WordPress-Websites sind die wichtigsten Metriken: Sitzungen und Nutzer (absolutes Volumen), organische Sucheinstiege (SEO-Erfolg), Absprungrate bzw. Engagement Rate, Verweildauer, Conversion-Events (Kontaktformular, Kauf, Download). Google Search Console ergänzt Analytics um Keyword-Daten direkt aus der Google-Suche.

