Backup

Ein Backup ist eine vollständige Kopie einer WordPress-Website – Dateien und Datenbank. Es ist die letzte Absicherung gegen gehackte Websites, fehlgeschlagene Updates, Server-Ausfälle oder menschliche Fehler. Kein Monitoring, kein Sicherheits-Plugin und kein Hoster-Versprechen ersetzt ein eigenes, verifizierbares Backup.

Was ein WordPress-Backup enthält

  • Datenbank – alle Beiträge, Seiten, Kommentare, Einstellungen, Benutzer. Das Herzstück der Website.
  • wp-content/uploads – alle hochgeladenen Medien, Bilder, Dokumente
  • wp-content/themes – das aktive Theme und alle Anpassungen
  • wp-content/plugins – installierte Plugins (technisch wiederherstellbar, aber zeitaufwändig)
  • wp-config.php – Konfigurationsdatei mit Datenbankzugangsdaten

Backup-Strategien: die 3-2-1-Regel

Die bewährte Faustregel für zuverlässige Backups: 3 Kopien der Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 außerhalb des primären Servers (offsite). Für WordPress bedeutet das: Hoster-Backup + eigenes Backup-Plugin + externer Speicher (Google Drive, Dropbox, S3).

Backup-Plugins für WordPress

  • UpdraftPlus – beliebtestes Backup-Plugin, kostenlos für Grundfunktionen, automatische Backups in externe Clouds, einfache Wiederherstellung
  • BackWPup – kostenlos, flexibel konfigurierbar
  • Duplicator – Backup und Migration in einem, gut für Website-Umzüge
  • WPvivid – kostenlos, solide Alternative mit Staging-Funktion

Wie oft sichern?

  • Täglich – für aktive Websites mit regelmäßigen Inhaltsupdates
  • Wöchentlich – für eher statische Websites mit seltenem Content-Update
  • Vor jedem Update – manuelles Backup immer, bevor größere Updates eingespielt werden

Backup testen

Ein Backup, das nicht getestet wurde, ist kein Backup. Regelmäßig überprüfen, ob die Wiederherstellung funktioniert – idealerweise auf einer Staging-Umgebung. Viele Backup-Fehler werden erst im Ernstfall entdeckt.