Backup
Ein WordPress-Backup ist eine vollständige Sicherungskopie aller Website-Daten: Datenbank (Beiträge, Seiten, Einstellungen, Benutzer) und Dateisystem (WordPress-Core, Themes, Plugins, Uploads). Das Backup ist die letzte Verteidigungslinie – wenn ein Update schief geht, die Website gehackt wird oder der Server ausfällt, ist ein aktuelles Backup der Unterschied zwischen einem kurzen Ausfall und einem Totalverlust.
Was zu einem vollständigen Backup gehört
- Datenbank – enthält alle Inhalte, Kommentare, Einstellungen und Benutzer. Als SQL-Dump exportiert.
- wp-content/uploads/ – alle hochgeladenen Bilder und Dateien
- wp-content/themes/ – aktive und installierte Themes
- wp-content/plugins/ – alle installierten Plugins
- wp-config.php – Konfigurationsdatei mit Datenbankzugangsdaten
Backup-Strategien
- Automatisch + täglich – für aktive Websites mit häufigen Inhaltsänderungen
- Automatisch + wöchentlich – für Websites mit wenigen Änderungen
- Vor jedem Update – manuelles Backup unmittelbar vor größeren Updates oder Eingriffen
- Externe Speicherorte – Backups sollten nicht nur auf dem eigenen Server liegen: Google Drive, Dropbox, S3, externes NAS
Backup-Plugins für WordPress
- UpdraftPlus – kostenlos, weit verbreitet, unterstützt alle gängigen Cloud-Speicher
- BackWPup – kostenlos, flexibel konfigurierbar
- Duplicator – gut für Backups, die gleichzeitig für Migrationen genutzt werden sollen
- WP Migrate – spezialisiert auf Datenbankmigrationen zwischen Umgebungen
- Managed-Hosting-Backup – viele Hoster (Raidboxes, Kinsta) bieten tägliche automatische Backups mit einfacher Wiederherstellung direkt im Panel
Das wichtigste Backup-Prinzip
Ein Backup, das nie getestet wurde, ist kein Backup. Mindestens einmal pro Jahr sollte die Wiederherstellung aus einem Backup tatsächlich durchgespielt werden – auf einer lokalen Umgebung oder einem Staging-System. Erst wenn man weiß, dass es funktioniert, ist man wirklich abgesichert.

