Block Editor (Gutenberg)

Der Block Editor – bekannt als Gutenberg – ist seit WordPress 5.0 (2018) der Standard-Editor für Beiträge und Seiten. Inhalte werden nicht mehr als zusammenhängender Fließtext bearbeitet, sondern als einzelne Blöcke: jeder Absatz, jede Überschrift, jedes Bild, jedes Video ist ein eigener Block, der unabhängig verschoben, gestaltet und konfiguriert werden kann.

Das Konzept hinter Blöcken

Jeder Block ist eine eigenständige Inhaltseinheit mit eigenen Einstellungen. Ein Bild-Block hat Einstellungen für Ausrichtung und Alt-Text, ein Zitat-Block für Stile, ein Columns-Block für die Spaltenverteilung. Blöcke können per Drag-and-Drop verschoben, dupliziert und mit Tastaturkürzeln bedient werden.

Block-Typen im Überblick

  • Text-Blöcke – Absatz, Überschrift, Liste, Zitat, Code, Tabelle, Klassiker
  • Medien-Blöcke – Bild, Galerie, Audio, Video, Datei, Cover
  • Design-Blöcke – Columns, Group, Row, Stack, Separator, Spacer
  • Widget-Blöcke – Archiv, Kategorien, Letzte Beiträge, Suche, Soziale Icons
  • Embed-Blöcke – YouTube, Spotify, Twitter/X, Vimeo und weitere
  • Theme-Blöcke (FSE) – Seiten-Titel, Veröffentlichungsdatum, Featured Image, Navigation

Block Editor vs. Classic Editor

Der Classic Editor (TinyMCE) war bis WordPress 4.9 der Standard – ein einfacher Rich-Text-Editor ähnlich einem Word-Dokument. Er ist per Plugin weiterhin verfügbar und wird von Automattic bis mindestens 2024 unterstützt. Für neue WordPress-Projekte ist Gutenberg heute der empfohlene Weg, da er aktiv weiterentwickelt wird und die Grundlage für Full Site Editing ist.

Blöcke erweitern und anpassen

Plugins und Themes können eigene Blöcke registrieren. Bekannte Block-Bibliotheken sind Kadence Blocks, GenerateBlocks oder Spectra. Sie ergänzen den Core um Layout-Blöcke, Testimonials, Akkordeons und andere UI-Elemente. Für maßgeschneiderte Blöcke mit eigenen Datenfeldern bietet ACF Blocks eine komfortable Entwicklungsumgebung.