Block Patterns

Block Patterns sind vorgefertigte Kombinationen aus mehreren Gutenberg-Blöcken, die als wiederverwendbare Layouts gespeichert werden. Statt eine Hero-Section, einen Testimonial-Bereich oder eine Feature-Grid aus Einzelblöcken jedes Mal neu zusammenzubauen, fügt man ein Pattern mit einem Klick ein – und passt es dann an. Block Patterns sind seit WordPress 5.5 Bestandteil des Core.

Patterns vs. wiederverwendbare Blöcke

  • Block Pattern – ein Layout-Vorlage, die beim Einfügen als eigenständige Kopie eingefügt wird. Änderungen an einer Instanz betreffen keine anderen. Ideal für strukturelle Vorlagen.
  • Wiederverwendbarer Block (Synced Pattern) – ein Block, der gespeichert und an mehreren Stellen eingefügt wird. Änderungen synchronisieren sich überall. Ideal für Inhalte, die konsistent bleiben müssen (z.B. Kontaktdaten, Hinweis-Boxen).

Patterns finden und nutzen

Im Block Editor gibt es den Pattern-Browser: Über das „+“ zum Block hinzufügen, dann den Reiter „Patterns“. Dort erscheinen sowohl die mitgelieferten Core-Patterns als auch Patterns des aktiven Themes und von Plugins. Das offizielle Pattern-Verzeichnis unter wordpress.org/patterns bietet hunderte Community-Patterns zum Importieren.

Eigene Patterns erstellen

Eigene Block Patterns lassen sich auf zwei Wegen erstellen:

  • Im Editor – Blöcke auswählen, per Rechtsklick „Als Pattern erstellen“ wählen, Name vergeben. Fertig.
  • Per Code im Theme – mit register_block_pattern() in der functions.php oder als separate PHP-Datei im Verzeichnis /patterns/ des Themes (Theme Patterns, seit WordPress 6.0).

Warum Block Patterns wichtig sind

Für Agenturen sind Patterns ein effizientes Werkzeug: Sie definieren die erlaubten Layout-Bausteine einer Website, sodass Redakteure konsistent und im Rahmen des Designs arbeiten können – ohne in den Code eingreifen zu müssen. Gut aufgebaute Patterns beschleunigen sowohl den Aufbau neuer Seiten als auch die redaktionelle Arbeit erheblich.