Custom Fields
Custom Fields sind benutzerdefinierte Datenfelder, die Beiträgen, Seiten oder Custom Post Types zusätzliche Informationen anhängen. WordPress speichert diese Daten als Post Meta in der Datenbank. Während der Block Editor Textinhalte strukturiert, erlauben Custom Fields beliebige strukturierte Daten: Preis, Laufzeit, Bewertung, geografische Koordinaten, Kennzeichen – alles, was zum Inhalt gehört, aber kein normaler Fließtext ist.
Custom Fields in WordPress nutzen
WordPress hat ein eingebautes Custom-Fields-Interface im Classic Editor, das aber standardmäßig nicht aktiv ist. In der Praxis werden Custom Fields fast immer über spezialisierte Plugins verwaltet, die eine komfortable Benutzeroberfläche bieten und viele Feldtypen unterstützen.
Die wichtigsten Custom-Fields-Plugins
- Advanced Custom Fields (ACF) – der Standard in der WordPress-Entwicklung. Kostenlose Version mit grundlegenden Feldtypen, ACF Pro (ca. 50 $/Jahr) mit Repeater, Flexible Content, Galerie und mehr.
- Meta Box – leistungsstarke Alternative, günstiger als ACF Pro, mehr technisch ausgerichtet
- Pods – kostenlos, erlaubt auch eigene Post Types und Taxonomien zu erstellen
- JetEngine – Teil des Crocoblock-Ökosystems, eng mit Elementor verzahnt
Custom Fields und der Block Editor
ACF-Felder lassen sich mit dem ACF Blocks-Feature als eigene Gutenberg-Blöcke registrieren. Das verbindet strukturierte Daten mit dem visuellen Editor und ist heute der bevorzugte Ansatz für Content-heavy Websites.
Typische Einsatzszenarien
- Immobilien-Websites – Preis, Wohnfläche, Zimmeranzahl als eigene Felder
- Eventkalender – Datum, Uhrzeit, Veranstaltungsort
- Mitarbeiterverzeichnisse – Position, Abteilung, Telefon
- Produktkataloge ohne WooCommerce – technische Datenblätter, Spezifikationen
- Rezept-Websites – Zubereitungszeit, Portionen, Kalorien

