Deployment

Deployment bezeichnet den Prozess, bei dem Änderungen an einer Website – neuer Code, ein aktualisiertes Theme, neue Inhalte – vom Entwicklungsbereich auf den Live-Server übertragen werden. Ein durchdachter Deployment-Workflow verhindert, dass fehlerhafte Änderungen direkt auf der Live-Website landen und Besucher gestört werden.

Der klassische WordPress-Workflow

Professionelles WordPress-Deployment folgt einem dreistufigen Modell:

  • Lokal – Entwicklung auf dem eigenen Rechner, keine echten Nutzer, schnelle Iteration
  • Staging – eine Kopie der Live-Website auf einem separaten Server oder Subdomain, zum Testen vor dem Live-Gang. Änderungen werden hier validiert.
  • Live (Production) – die echte Website, die Besucher sehen. Hierher kommen nur Änderungen, die auf Staging getestet wurden.

Deployment-Methoden

  • FTP/SFTP – manueller Dateiupload, einfach aber fehleranfällig und langsam. Nur für kleine Änderungen akzeptabel.
  • Git-basiertes Deployment – Änderungen werden per Git-Push auf den Server übertragen. Der Server zieht die aktuelle Version automatisch aus dem Repository. Zuverlässig, nachvollziehbar, wiederherstellbar.
  • CI/CD-Pipelines – automatisierte Deployment-Workflows (z.B. mit GitHub Actions, Buddy oder DeployHQ). Tests laufen automatisch, bei Erfolg geht die Änderung live.
  • Hoster-eigene Push-Funktion – Managed-Hoster wie Raidboxes oder Kinsta bieten einen „Staging zu Live“-Button, der Änderungen mit einem Klick überträgt.

Was beim Deployment übertragen wird

  • Dateien – Theme-Dateien, Plugin-Code, wp-config.php, Uploads
  • Datenbank – Beiträge, Seiten, Einstellungen, Benutzer. Bei Inhaltsänderungen muss die Datenbank synchronisiert werden.

Datenbankmigrationen zwischen Staging und Live sind der aufwändigste Teil – URLs in der Datenbank müssen dabei angepasst werden (Search & Replace). Tools wie „WP Migrate“ oder WP-CLI’s search-replace-Befehl automatisieren das.