Elementor
Elementor ist der meistinstallierte Page Builder für WordPress. Er ermöglicht das visuelle Gestalten von Seiten per Drag-and-Drop – ohne Code. Über ein breites Widget-Angebot lassen sich komplexe Layouts, Animationen, Formulare und WooCommerce-Seiten direkt im Browser zusammenklicken. Elementor ist kostenlos in der Basisversion erhältlich; Elementor Pro (ca. 60–200 $/Jahr) erweitert den Funktionsumfang erheblich.
Elementor Free vs. Elementor Pro
- Free: grundlegende Widgets (Text, Bild, Button, Spalten), einfaches Drag-and-Drop, Theme Builder eingeschränkt
- Pro: erweiterte Widgets (Formulare, Slider, Countdown, Popup-Builder), vollständiger Theme Builder (Header, Footer, Archivseiten), WooCommerce Builder, dynamische Inhalte aus Custom Fields
Elementor und Performance
Elementor steht seit Jahren in der Kritik, zu viel CSS und JavaScript zu laden – auch auf Seiten, die bestimmte Widgets gar nicht nutzen. In neueren Versionen hat Elementor hier nachgebessert (Asset Optimization, Inline CSS). Dennoch gilt: Elementor-Websites brauchen konsequente Performance-Optimierung, um gute Core Web Vitals zu erreichen.
Elementor vs. Gutenberg
- Elementor: eigener Editor, reichhaltige Widget-Bibliothek, mehr visuelle Kontrolle, kostenpflichtige Pro-Features, Abhängigkeit vom Plugin
- Gutenberg: im WordPress-Core integriert, kein Plugin-Lock-in, Block Patterns, FSE, schlanker
Viele Agenturen, die früher auf Elementor gesetzt haben, wechseln zu Gutenberg mit einem leistungsfähigen Block Theme – weil sie damit weniger Plugin-Abhängigkeit und bessere Performance erreichen. Für Einsteiger und Kunden, die selbst am Design arbeiten wollen, ist Elementor weiterhin eine valide Wahl.
Alternativen zu Elementor
- Beaver Builder – stabiler, entwicklerfreundlicher, weniger aufgebläht
- Bricks Builder – moderner Code-Ansatz, sehr gute Performance, für Entwickler
- Divi – Elegant Themes Ökosystem, eigener Editor und Theme in einem

