Gutenberg

Der WordPress Gutenberg-Editor, auch Block Editor genannt, ist seit WordPress 5.0 (Dezember 2018) der Standard-Editor. Statt eines einzigen großen Textbereichs werden Inhalte in einzelne Blöcke aufgeteilt: Absatz, Überschrift, Bild, Galerie, Zitat, Tabelle, Video, Code – jeder Block ist ein eigenständiges Element mit eigenen Einstellungen.

Wie der Block Editor funktioniert

Jeder Inhalt ist ein Block. Blöcke lassen sich per Drag & Drop verschieben, einzeln formatieren und über die Toolbar oder die rechte Seitenleiste konfigurieren. Das Ergebnis wird als HTML gespeichert – mit speziellen Kommentaren, die WordPress mitteilen, welcher Block-Typ verwendet wird. Das macht Beiträge portabler und unabhängiger von einem bestimmten Theme.

Wichtige Block-Typen

  • Text-Blöcke: Absatz, Überschrift, Liste, Zitat, Code, Klassischer Block
  • Medien-Blöcke: Bild, Galerie, Video, Audio, Cover, Medien & Text
  • Design-Blöcke: Gruppe, Spalten, Zeile, Stapel, Separator, Leerzeichen
  • Widget-Blöcke: Kategorien, letzte Beiträge, Suche, Social Icons
  • Embeds: YouTube, Vimeo, Twitter, Spotify und viele mehr

Block Editor vs. Classic Editor

Der Classic Editor ist als Plugin weiterhin verfügbar und wird offiziell bis mindestens 2025 unterstützt. Viele ältere Websites und Redakteure, die gewohnte Arbeitsabläufe schätzen, nutzen ihn noch. Für neue Projekte ist der Block Editor jedoch die Zukunft – besonders mit Full Site Editing und den wachsenden Möglichkeiten von Block Patterns und Block Themes.

Gutenberg erweitern

Plugins können eigene Blöcke registrieren. Mit Advanced Custom Fields Pro lassen sich ACF-Felder als eigene Blöcke definieren. Page Builder wie Kadence Blocks, GenerateBlocks oder CoBlocks erweitern den Editor um Dutzende zusätzliche Blöcke für komplexere Layouts.