Taxonomie

Taxonomien sind in WordPress das Klassifizierungssystem für Inhalte. Die bekanntesten sind Kategorien und Tags – aber WordPress erlaubt auch eigene Taxonomien für Custom Post Types. Eine Taxonomie fasst Beiträge nach einem bestimmten Merkmal zusammen und macht sie filterbarer und navigierbarer.

Kategorien vs. Tags

  • Kategorien – hierarchisch (können Unterkategorien haben), eher grobe Einteilung. Jeder Beitrag gehört mindestens einer Kategorie an.
  • Tags – nicht hierarchisch, optional, feingranularer. Tags beschreiben spezifische Themen eines Beitrags.

Custom Taxonomies

Für Custom Post Types braucht man oft eigene Taxonomien. Ein Immobilien-Post-Type könnte z.B. die Taxonomien „Lage“, „Objekttyp“ und „Ausstattung“ bekommen. Registriert werden Custom Taxonomies mit register_taxonomy() – entweder in der functions.php oder einem Plugin.

Taxonomien und SEO

Taxonomie-Archive (Kategorie-Seiten, Tag-Seiten) können eigene SEO-Relevanz entwickeln – besonders wenn eine Kategorie viele thematisch verwandte Beiträge bündelt. Umgekehrt führen zu viele dünne Tag-Archive zu Duplicate-Content-Problemen. Gute Praxis: Jede Kategorie sollte mindestens 3–5 Beiträge enthalten, Tag-Archive mit weniger Inhalten per noindex aus dem Google-Index halten.

Taxonomie vs. Custom Field

Wenn man nach einem Merkmal filtern, archivieren oder navigieren will, ist eine Taxonomie die richtige Wahl. Wenn ein Wert nur angezeigt, aber nicht als Filter genutzt wird (z.B. Preis, Fläche), ist ein Custom Field besser geeignet.