Theme
Ein WordPress-Theme bestimmt das visuelle Erscheinungsbild einer Website: Layout, Typografie, Farben, Header- und Footer-Struktur, Seitenvorlagen. Es besteht aus PHP-Template-Dateien, CSS, JavaScript und einer style.css mit Metainformationen. WordPress lädt immer genau ein Theme gleichzeitig. Themes können aus dem offiziellen Verzeichnis installiert oder als eigenentwickeltes oder gekauftes Theme hochgeladen werden.
Theme-Typen
- Klassisches Theme – PHP-Templates (header.php, footer.php, single.php usw.), CSS, functions.php. Die traditionelle Theme-Entwicklung, sehr flexibel, braucht Entwickler-Know-how.
- Block Theme – komplett auf Gutenberg-Blöcken aufgebaut, HTML-Templates statt PHP, theme.json für globale Styles, volle FSE-Unterstützung. Die Zukunft der Theme-Entwicklung.
- Hybrid Theme – klassisches Theme mit Block-Editor-Unterstützung, aber ohne vollständiges FSE.
Eltern-Theme und Child-Theme
Wer ein fremdes Theme anpassen will, sollte ein Child Theme erstellen. Das Child Theme erbt alle Funktionen und Styles des Eltern-Themes, kann sie aber überschreiben. Bei einem Theme-Update des Eltern-Themes gehen die eigenen Anpassungen nicht verloren – sie liegen sicher im Child Theme.
Empfehlenswerte Themes (2025)
- Kadence – sehr performant, gute Gutenberg-Integration, großes Ökosystem
- GeneratePress – extrem leichtgewichtig, ideal für Performance-kritische Projekte
- Astra – weit verbreitet, viele Starter-Templates
- Twenty Twenty-Four / Twenty Twenty-Five – offizielle WordPress-Block-Themes, gut als Ausgangspunkt für eigene Block-Theme-Entwicklung
Theme vs. Page Builder
Viele Websites setzen auf die Kombination aus einem schlanken Theme und einem Page Builder wie Elementor oder Divi. Der Page Builder übernimmt das visuelle Design der Seiteninhalte, das Theme steuert Grundstruktur und globale Styles. Dieser Ansatz ist flexibel, kann aber bei zu aufgeblähten Page Buildern zu Performance-Problemen führen.

