WebP

WebP ist ein modernes Bildformat, das von Google entwickelt wurde und deutlich kleinere Dateigrößen als JPEG oder PNG erreicht – bei vergleichbarer oder besserer Bildqualität. Ein Bild, das als JPEG 200 KB groß ist, lässt sich als WebP häufig auf 80–120 KB reduzieren. Für WordPress-Websites bedeutet das: schnellere Ladezeiten, bessere Core Web Vitals, geringerer Bandbreitenverbrauch.

WebP vs. JPEG vs. PNG

  • JPEG – verlustbehaftete Kompression, gut für Fotos. Weit verbreitet, aber höhere Dateigröße als WebP.
  • PNG – verlustfreie Kompression, gut für Grafiken mit Transparenz. Sehr große Dateien bei Fotos – für Fotos nie PNG verwenden.
  • WebP – unterstützt sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Kompression, sowie Transparenz (Alpha-Kanal). 25–35 % kleiner als JPEG, bis zu 80 % kleiner als PNG bei ähnlicher Qualität.
  • AVIF – noch neueres Format, noch kleinere Dateien als WebP, aber geringere Browser-Kompatibilität und längere Encoding-Zeit.

WebP in WordPress

Seit WordPress 5.8 unterstützt WordPress das direkte Hochladen von WebP-Bildern. Darüber hinaus können Plugins wie Imagify, ShortPixel oder EWWW Image Optimizer alle hochgeladenen Bilder automatisch in WebP konvertieren und – je nach Browser-Unterstützung – das optimale Format ausliefern.

Browser-Unterstützung

WebP wird von allen modernen Browsern unterstützt: Chrome, Firefox, Safari (ab Version 14), Edge, Opera. Der Internet Explorer unterstützt kein WebP – das ist für die meisten Websites heute aber kein relevantes Problem mehr. Mit dem <picture>-Element lässt sich ein JPEG als Fallback für nicht unterstützte Browser definieren.

WebP und Google PageSpeed

Google PageSpeed Insights und Lighthouse empfehlen aktiv den Einsatz von WebP unter dem Hinweis „Bilder in modernen Formaten bereitstellen“. Das Umstellen auf WebP ist eine der effektivsten und einfachsten Maßnahmen zur Verbesserung des PageSpeed-Scores.