wp-config.php
Die wp-config.php ist die zentrale Konfigurationsdatei einer WordPress-Installation. Sie liegt im Root-Verzeichnis und enthält alle grundlegenden Einstellungen: Datenbankverbindung, Sicherheitsschlüssel, Debug-Modus, Tabellenpräfix und viele weitere Konstanten, die das Verhalten von WordPress steuern. Ohne diese Datei startet WordPress nicht.
Was in der wp-config.php steht
- Datenbankzugangsdaten – Name, Benutzer, Passwort und Host der MySQL/MariaDB-Datenbank
- Authentication Keys & Salts – kryptografische Zufallsschlüssel für Cookies und Sessions
- Tabellenpräfix – standardmäßig
wp_, änderbar für mehr Sicherheit - Debug-Modus –
WP_DEBUGaktiviert Fehlerausgaben, hilfreich bei der Entwicklung - Absopath und Table Prefix – Dateipfad-Konstanten für die WordPress-Installation
Nützliche Konstanten in der wp-config.php
// Debug-Modus aktivieren (nur lokal/auf Staging!)
define( 'WP_DEBUG', true );
define( 'WP_DEBUG_LOG', true ); // Fehler in /wp-content/debug.log schreiben
define( 'WP_DEBUG_DISPLAY', false ); // Fehler nicht im Browser anzeigen
// Revisionen begrenzen
define( 'WP_POST_REVISIONS', 5 );
// Automatische Updates deaktivieren
define( 'AUTOMATIC_UPDATER_DISABLED', true );
// Papierkorb nach 14 Tagen leeren
define( 'EMPTY_TRASH_DAYS', 14 );
// Speicherlimit erhöhen
define( 'WP_MEMORY_LIMIT', '256M' );
wp-config.php absichern
Die wp-config.php enthält sensible Zugangsdaten und sollte vor direktem Zugriff geschützt sein. Zwei Maßnahmen:
- Datei eine Ebene höher ablegen – WordPress findet die Datei automatisch auch im übergeordneten Verzeichnis
- Direktzugriff per .htaccess sperren:
<files wp-config.php> order allow,deny deny from all </files>
Die wp-config.php sollte nie in öffentliche Git-Repositories eingecheckt werden – Datenbankpasswörter und Security Keys haben dort nichts zu suchen.

