16. April 2024

Hilfe, meine WordPress Seite zeigt auf einmal einen 500er Error

Mann untersucht 500 Fehler auf Computerbildschirm

Irgendwann passiert es uns allen mal… Gestern ging die Seite noch und dann heute: 500er Fehler. Herjee!
Was du dann tun kannst, zeige ich dir in dem folgenden Artikel.

Ein HTTP-Error 500 auf deiner WordPress-Seite ist in der Regel ein Hinweis auf ein Problem auf Serverseite, das durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden kann. Hier sind einige Schritte, die du unternehmen kannst, um das Problem zu diagnostizieren und zu beheben:

Fehlerprotokolle prüfen:

Dein Webserver (z.B. Apache, Nginx) speichert in der Regel Fehlerprotokolle, die hilfreiche Informationen über interne Serverfehler enthalten können. Diese Logs findest du oft im Root-Verzeichnis deiner Website oder über das Control Panel deines Hosting-Anbieters (oft unter „Error Logs“ oder ähnlich benannt). Durchsuche die Logs nach Einträgen, die zum Zeitpunkt des Auftretens des Fehlers erstellt wurden, um spezifische Hinweise zu erhalten, was schiefgelaufen sein könnte.

Plugins deaktivieren:

Oft wird der Error 500 durch ein fehlerhaftes Plugin verursacht. Du kannst alle Plugins deaktivieren, indem du das Verzeichnis „plugins“ über FTP oder den Dateimanager deines Hosting-Anbieters umbenennst. Wenn das Problem dadurch behoben wird, benenne das Verzeichnis wieder zurück und deaktiviere dann jedes Plugin einzeln im WordPress-Adminbereich, um den Übeltäter zu identifizieren.

Theme wechseln:

Ein problematisches Theme kann ebenfalls Error 500 verursachen. Wechsle zu einem Standard-Theme von WordPress (wie Twenty Twenty-One), indem du das Verzeichnis deines aktuellen Themes umbenennst. Das zwingt WordPress, das Standard-Theme zu verwenden.

Speicherlimit erhöhen:

Manchmal wird der Error 500 durch ein Überschreiten des PHP-Speicherlimits verursacht. Du kannst das Speicherlimit erhöhen, indem du die wp-config.php-Datei bearbeitest und folgende Zeile einfügst:

define(‚WP_MEMORY_LIMIT‘, ‚256M‘);

Alternativ kannst du auch die php.ini-Datei deines Servers bearbeiten, sofern du Zugriff darauf hast.

Hier noch einmal eine etwas detaillierte Anleitung, wie man das Speicherlimit einer WordPress Seite erhöhen kann:

Möglichkeit 1: wp-config.php Datei bearbeiten

Die wp-config.php Datei ist eine der Kernkonfigurationsdateien von WordPress. Sie enthält wichtige Einstellungen, die das Verhalten deiner Website beeinflussen.

  1. Zugang zur Datei: Verbinde dich via FTP oder einem Dateimanager in deinem Hosting-Control-Panel mit deiner Website. Die wp-config.php befindet sich im Hauptverzeichnis deiner WordPress-Installation, dort, wo auch die Ordner wp-content, wp-includes und wp-admin liegen.
  2. Datei bearbeiten: Öffne die wp-config.php-Datei in einem Texteditor. Es ist ratsam, eine Sicherungskopie der Datei zu erstellen, bevor du Änderungen vornimmst.
  3. Speicherlimit einstellen: Füge folgende Zeile oberhalb des Kommentars /* That's all, stop editing! Happy publishing. */ ein:phpCopy codedefine('WP_MEMORY_LIMIT', '256M'); Diese Anweisung setzt das PHP-Speicherlimit auf 256 Megabyte. Je nach Bedarf deiner Website kann dieser Wert erhöht oder verringert werden. Einige Hosting-Anbieter erlauben möglicherweise nicht, dass du dieses Limit über ihr festgelegtes Maximum hinaus erhöhst.

Möglichkeit 2: Änderungen in der php.ini Datei (optional)

Wenn du Zugang zur php.ini-Datei deines Servers hast, was bei manchen Shared Hosting-Anbietern nicht der Fall ist, kannst du das Speicherlimit auch dort erhöhen.

  1. Zugang zur php.ini: Diese Datei findest du typischerweise im Root-Verzeichnis deines Servers oder über das Control Panel deines Hosting-Anbieters. Manchmal muss diese Datei erst sichtbar gemacht oder erstellt werden, abhängig von der Konfiguration des Hosts.
  2. Speicherlimit erhöhen: Suche in der php.ini-Datei nach der Zeile memory_limit und ändere den Wert:makefileCopy codememory_limit = 256M Nachdem du die Änderungen vorgenommen hast, speichere die Datei und starte deinen Webserver neu, falls möglich.

Und dann: Überprüfung und Troubleshooting

Nachdem du die Änderungen vorgenommen hast:

  1. Website testen: Besuche deine Website, um zu überprüfen, ob der Fehler behoben wurde.
  2. PHP-Info prüfen: Erstelle eine PHP-Info-Datei (z.B. info.php), indem du folgenden Code verwendest:phpCopy code<?php phpinfo(); ?> Lade diese Datei auf deinen Server hoch und rufe sie in einem Browser auf, um zu überprüfen, ob das Speicherlimit erfolgreich aktualisiert wurde.

Aber Obacht:

Es ist wichtig zu beachten, dass das Erhöhen des Speicherlimits nur eine temporäre Lösung sein kann. Langfristig solltest du die Ursachen für den hohen Speicherverbrauch analysieren, z. B. durch Überprüfung von Plugins, Themes oder benutzerdefiniertem Code.

Wenn solche Fehler häufiger auftreten oder man nicht jedes Mal tief ins System eingreifen möchte, ist eine kontinuierliche technische Betreuung der WordPress-Seite sinnvoll – etwa in Form einer laufenden Wartung und Überwachung wie bei unserer WordPress Nestpflege.

.htaccess-Datei überprüfen:

Eine fehlerhafte .htaccess-Datei kann auch Error 500 verursachen. Du kannst versuchen, die Datei umzubenennen und dann WordPress zu besuchen, um zu sehen, ob das Problem behoben ist. Wenn ja, erstelle eine neue .htaccess-Datei, indem du zu Einstellungen > Permalinks in deinem WordPress-Dashboard gehst und einfach die Einstellungen ohne Änderungen speicherst.

Core-Dateien von WordPress wiederherstellen:

Falls das Problem weiterhin besteht, könnte es helfen, die Core-Dateien von WordPress neu zu installieren. Lade eine frische Kopie von WordPress von der offiziellen Website herunter und ersetze die alten Dateien auf deinem Server durch die neuen, ausgenommen die wp-content-Verzeichnis und die wp-config.php-Datei.

Hosting-Anbieter kontaktieren:

Wenn keine der obigen Lösungen funktioniert, könnte das Problem tiefer liegen, möglicherweise auf Serverebene. In diesem Fall ist es ratsam, deinen Hosting-Anbieter zu kontaktieren.

Diese Schritte sollten dir helfen, den Fehler zu isolieren und zu beheben. Manchmal können mehrere Faktoren zusammenkommen, daher ist es gut, systematisch vorzugehen und nach jeder Änderung zu testen, ob das Problem gelöst ist. Ich wünsche dir viel Erfolg!

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